Architekt erläutert Baupläne

Caritas investiert in soziale Infrastruktur der Stadt Meißen

Der Caritasverband Meißen e.V. hat mit den Arbeiten am geplanten Beratungs- und Begegnungszentrum in Meißen begonnen. Mit dem Umbau und der Sanierung der Ludwig-Richter-Straße 1 kann in der Stadt Meißen ein Altgebäude erhalten und an einer zentralen Stelle das Stadtbild aufgewertet werden. Zugleich werden die Bürger der Stadt Meißen und der Umgebung verbesserte soziale Angebote und optimale Bedingungen für das ehrenamtliche Engagement gewinnen.

Architekt Stefan Bunke erläuterte am 3. Juli Oberbürgermeister Olaf Raschke, der Presse sowie Mitarbeitern der Stadt Meißen und Anrainern die Baupläne. „Die Caritas plant, ab Herbst 2018 ihre sozialen Hilfsangebote in der Kreisstadt unter einem Dach zusammenzuführen,“ berichtete Geschäftsführerin Astrid Winkler. Derzeit sind Dienste wie die Schuldnerberatung, die Hospizarbeit oder die Sozialberatung auf drei Standorte in der Stadt verteilt. Mit ihrer Nähe zum Bahnhof und zu den Sozialbehörden wird die zentrale Anlaufstelle künftig noch leichter für Ratsuchende erreichbar sein. Auch die Geschäftsstelle des Verbandes wird im Gebäude untergebracht.

Pfarrer Dr. Bernhard Dittrich segnete das Bauprojekt und bat um den Schutz für die Bauleute, Verantwortliche und den künftig hier tätigen Mitarbeitern.

Fördergelder der Stadt Meißen und Landes- und Bundesmittel ermöglichen die grundhafte Sanierung des Gebäudes. Den Zuwendungsvertrag unterzeichneten Oberbürgermeister Olaf Raschke und Caritasgeschäftsführerin Astrid Winkler Anfang April. Der Wohlfahrtsverband selbst investiert neben den Kosten für den Erwerb der Immobilie rund 252.000 Euro in den Umbau des derzeit leerstehenden Wohnhauses. Weitere Eigenmittel werden in die Ausstattung fließen.

Im barrierefreien Erdgeschoss wird ein neuer, großzügiger Gruppenraum reichlich Platz für öffentliche Veranstaltungen und Bildungsangebote mit sozialen Themen bieten. Hier werden sich auch die ehrenamtlich Mitwirkenden der Caritas zu Schulungen und Praxisbegleitungen treffen. Mit den neuen Möglichkeiten sollen außerdem zusätzliche Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten für Menschen aller Altersgruppen entstehen.

 

Bauarbeiten am künftigen Beratungs- und Begegnungszentrum gestartet