Aktuelle Informationen
Schuldnerberatung
Ein dickes Fell wachsen lassen Familien in der Schuldenkrise Schuldnerberater sind weiterhin sehr gefragt
418 überschuldete Menschen suchten sich im ersten Halbjahr
Rat und Hilfe bei der Caritas. Das sind sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Folgen von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit sind nun auch in der Beratungsstelle spürbar.
Betroffen sind zunehmend Familien, nur etwa ein Drittel der Beratenen lebte allein.
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Hospizarbeit
Caritas sucht neue Hospizhelfer
Ein neuer Vorbereitungskurs startet in Meißen
Der Hospiz- und Palliativberatungsdienst des
Caritasverbandes stellt am 23. August seine Arbeit vor und informiert über den Vorbereitungskurs für neue Helfer. Ab 19.30 Uhr sind alle, die sich in der Hospizarbeit engagieren oder mehr über die
Begleitung Schwerstkranker erfahren möchten, in die Wettinstraße 15 in Meißen eingeladen. Der Wohlfahrtsverband will möglichst vielen Betroffenen und ihren Angehörigen persönlichen Beistand
anbieten. Der Kurs, der am 8. Oktober beginnt, soll das bestehende Netz ehrenamtlicher Mitarbeiter erweitern. Interessante Aufgaben und Begegnungen während der Einsätze oder bei den regelmäßigen
Fortbildungstreffen erwarten die neuen Mitstreiter.
Nähere Informationen zum Kurs oder zu Begleitungsmöglichkeiten unter Tel. 03521/46 96 25 oder www.caritas-meissen.de. Die Sprechzeit des Hospizdienstes ist dienstags 14 bis 18 Uhr und
donnerstags 9 bis 12 Uhr in der Wettinstraße 15 in Meißen.
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Schuldnerberatung
Ein dickes Fell wachsen lassen
Was Meißner Schuldner gegen soziale Ausgrenzung tun
„Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel
.“, so bringt ein Meißner Familienvater die Problematik Geldknappheit auf den Punkt. Jeder, der nicht genügend Mittel zu Verfügung hat, um sich die grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen, ist arm. Er kann somit nicht
ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Anna Dombrowsky, Praktikantin beim Caritasverband, machte sich im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung, auf den Weg, um sich bei Betroffenen umzuhören. Sie sprach mit
Beziehern von Hartz IV und ihren Kindern, mit Alleinerziehenden und Obdachlosen. Diese Menschen fühlen sich von der Gesellschaft an den Rand gedrängt, sie werden „schief“ angesehen oder es wird über sie gesprochen.
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Ehrenamt
Hilfe für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen
10 ausgebildete Ehrenamtliche im Einsatz
Am 10. Mai ging in Leisnig der zweite
Vorbereitungskurs für die ehrenamtliche Begleitung von Menschen mit Demenz mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmezertifikate und einem gemeinsam gestalteten Frühstücksbuffet zu Ende. Vier Frauen und ein
Mann nahmen diesmal daran teil. Im Kurs lernten sie Grundlegendes zum Krankheitsbild Demenz und anderen psychiatrischen Erkrankungen im Alter, zu Beschäftigungsmöglichkeiten, aber auch zu gelingender Kommunikation und ethischen
Fragestellungen.
So sind nun in Leisnig und Umgebung 10 Ehrenamtliche ausgebildet, die ersten von ihnen sind auch bereits bei Familien und Alleinlebenden im Einsatz. Diese Gruppe trifft sich monatlich, um
ihre Kenntnisse zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und auch untereinander den Kontakt zu pflegen. Ehrenamtliche Arbeit ist so nicht nur für den Empfänger der Zuwendung sondern auch für
den Gebenden ein Gewinn: Bildung und Sozialkontakte bereichern das Leben!
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Ehrenamt
Helfertag in Coswig
Zum einem Fortbildungstag trafen sich am 12. Juni in Coswig 31 Frauen aus den
Caritasgruppen des Dekanates Meißen und weitere Interessenten. Mit dem Thema „Das Alter leben“ knüpfte der Meißner Caritasverband an die bundesweite Teilhabeinitiative an.
Den Auftakt bildete der gemeinsame Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bock. Anschließend gab Doris Walther vom Projekt Leben und Wohnen im Alter in ihrem Vortrag Anregungen, wie Gespräche mit
demenzerkrankten Menschen gelingen können. So entstünden beispielsweise weniger Reibungspunkte, wenn der Kranke nicht aus seiner Wahrnehmung der Situation herausgeholt wird
. Statt dessen gelte es, die Gefühle, die ihn dabei bewegen, zu ergründen und darauf bestätigend einzugehen.
Christine Schurig vom ambulanten Hospitzdienst kam mit den Teilnehmenden anschließend über Kommunikation am Krankenbett ins Gespräch. Auch hier zeigte sich, welche wichtigen
Botschaften die Caritasgruppen stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde senden. Jeder Krankenbesuch signalisiert: Du bist nicht vergessen, du gehörst zu uns.
Nach dem Mittagessen informierte Geschäftsführerin Astrid Winkler über aktuelle Entwicklungen und Termine im Caritasverband.
Kinder und Familie
Sommerfest im Kinderhaus St. Martin
Zum alljährigen Sommerfest lud das Christliche Kinderhaus Eltern, Großeltern und
die Pfarrgemeinden am 12. Juni ein. Es erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm mit Darbietungen der Kinder, Bastelstraße, Kinderschminken, Ponnyreiten, Bewegungsspielen und kulinarischen Besonderheiten.
Hilfen für Familien
Urlaubszuschuss für Familien
Familien mit geringem Einkommen und Kinderreiche können beim
Caritasverband einen Zuschuss für den Urlaub beantragen. Die Unterstützung aus Mitteln des Freistaates Sachsen kann bis zu 7,50 Euro pro Person und Aufenthaltstag betragen. Gefördert wird
der Erholungsaufenthalt, wenn Eltern und Kinder gemeinsam mindestens sieben Tage innerhalb Deutschlands verreisen. Interessierte Familien und Alleinerziehende sollten den Antrag rechtzeitig vor Urlaubsbeginn stellen.
Nähere Informationen und Antragsformulare sind bei der Allgemeinen Sozialberatung des Caritasverbandes unter Tel. 03521/46 96 28 erhältlich. Sprechzeit ist in Meißen dienstags 14-18 Uhr und donnerstags 9
-12 Uhr in der Wettinstraße 15 und in Riesa mittwochs 14-16 Uhr in der Lessingstraße 9.
Vortrag und Trauergruppe
Trauergruppe und Vortrag zu Patientenverfügungen in Riesa
Hospizdienst des Caritasverbandes lädt ein
Der Caritasverband lädt am 12. Mai zu einer neuen Gesprächsgruppe für Trauernde ein. Das Treffen beginnt 16 Uhr in der Lessingstraße 9 und ist für alle offen, die als Angehörige oder Freunde um einen
verstorbenen Menschen trauern.
Am gleichen Ort hat der Ökumenische Hospizdienst für den 17. Mai um 19.30 Uhr einen Vortragsabend zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten organisiert. Der Jurist Bernd Christ erläutert die aktuelle
Gesetzeslage und gibt Tipps zu Gestaltungsmöglichkeiten für den Ernstfall.
Der Eintritt ist zu beiden Veranstaltungen frei. Nähere Informationen gibt der Ökumenische Hospizdienst unter Tel. 03525/50 36 19 oder 03521/46 96 25.
Vortrag
Suizidgefährdung im Alter und bei schwerer Krankheit
Caritas ludt zu Vortrag in Meißen ein
Zu einem interessanten Vortrag zum Thema Suizidgefährdung im Alter und bei schwerer körperlicher Erkrankung ludt der Hospizdienst des Caritasverbandes am 10. Mai ein. Prof. Dr. Werner Felber sprach zu
Möglichkeiten des Erkennens, Vorbeugens und Behandelns bei Selbsttötungsabsichten und beleuchtet die Auswirkungen auf Angehörige.
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