Caritas sucht Interessenten für Hospizkurs in Riesa

Der Ökumenische Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbandes Meißen stellt seine Arbeit vor und informiert über den Vorbereitungskurs für neue Begleiter. Die beiden Informationsabende sind am 16. August um 19 Uhr in der Lessingstraße 9 in Riesa und am 22. August um 19 Uhr in der Herrmannstraße 27b in Großenhain. Eingeladen sind alle, die sich in der Hospizarbeit engagieren oder mehr über die Begleitung Schwerstkranker erfahren möchten.
Der neue Kurs beginnt dann am 13. September in Riesa und soll das bestehende Netz an ehrenamtlichen Hospizbegleitern ergänzen. Interessante Erfahrungen, Aufgaben und Begegnungen während der Einsätze oder bei den regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen erwarten die neuen Mitstreiter in der Hospizarbeit. Nähere Informationen zum Kurs oder zu Begleitungsmöglichkeiten geben die Hospizkoordinatorinnen unter Telefon 03525 503619.

Der Caritasverband für das Dekanat Meißen e. V. sucht Frauen und Männer, welche sich für das Leben von Menschen interessieren, die auf den Tod zugehen. Die Ausbildung zum Hospizbegleiter hilft, sich an die Grenzfragen menschlicher Existenz heranzutasten. Im Verlauf von zwölf Seminarabenden und drei Samstagen werden die Teilnehmenden vom 13. September 2018 bis zum 16. März 2019 für ihre Einsätze bei Sterbenden und deren Angehörigen geschult. In einer geschützten Gruppe widmen sie sich Themen wie den Bedürfnissen Sterbender, der Kommunikation mit Kranken, den Hilfen für Trauernde und dem Umgang mit Schmerzen.
Der Ökumenische Hospiz- und Palliativberatungsdienst ermöglicht ein Leben in Würde – bis zuletzt. Gerade bei schwerer Krankheit und dort wo die Medizin an ihre Grenzen stößt, setzt die Begleitung durch die ausgebildeten Hospizbegleiter an. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen. Kostenfrei betreuen sie schwerstkranke und sterbende Personen in ihrer vertrauten Umgebung. Pflegerisch oder hauswirtschaftlich werden die Helfer nicht tätig. Sie geben menschliche Zuwendung, hören zu, erfüllen kleine Wünsche und leisten Beistand bei Not und Angst – je nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten. Die Koordinatorinnen des Dienstes beraten Patienten und Angehörige und vermitteln die ehrenamtlichen Begleiter.

–> Informationen zur Hospizarbeit

Menschen am Lebensende begleiten lernen