Caritas sucht Interessenten für Hospizkurs in Meißen

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbandes Meißen stellt an drei Informationsabenden in verschiedenen Orten des Landkreises seine Arbeit vor und informiert über den Vorbereitungskurs für neue Begleiter. Eingeladen sind alle, die sich in der Hospizarbeit engagieren oder mehr über die Begleitung Schwerstkranker erfahren möchten: am 2. August um 18 Uhr im Gemeinderaum der Pfarrei St. Benno Meißen, Wettinstraße 15; am 7. August um 18.30 Uhr im Info-Punkt Demenz Radebeul-Altkötzschenbroda, Kötitzer Straße 6, und am 8. August um 18 Uhr im ASB Pflegeheim „Schöner Blick“ in Nossen, Freiberger Straße 78.

Der neue Kurs beginnt dann am 15. September in Meißen und soll das bestehende Netz an ehrenamtlichen Hospizbegleitern ergänzen. Interessante Erfahrungen, Aufgaben und Begegnungen während der Einsätze oder bei den regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen erwarten die neuen Mitstreiter in der Hospizarbeit.

Nähere Informationen zum Kurs oder zu Begleitungsmöglichkeiten erhalten Sie unter Tel. 03521 469625 oder www.caritas-meissen.de

Der Caritasverband für das Dekanat Meißen e. V. sucht Frauen und Männer, welche sich für das Leben von Menschen interessieren, die auf den Tod zugehen. Die Ausbildung zum Hospizbegleiter hilft, sich an die Grenzfragen menschlicher Existenz heranzutasten. Im Verlauf von zwölf Seminarabenden und drei Samstagen werden die Teilnehmenden vom 15. September 2017 bis zum 23. März 2018 für ihre Einsätze bei Sterbenden und deren Angehörigen geschult. In einer geschützten Gruppe widmen sie sich Themen wie den Bedürfnissen Sterbender, der Kommunikation mit Kranken, den Hilfen für Trauernde und dem Umgang mit Schmerzen.

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst ermöglicht ein Leben in Würde – bis zuletzt. Gerade bei schwerer Krankheit und dort wo die Medizin an ihre Grenzen stößt, setzt die Begleitung durch die ausgebildeten Hospizbegleiter an. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen. Kostenfrei betreuen sie schwerstkranke und sterbende Personen in ihrer vertrauten Umgebung. Pflegerisch oder hauswirtschaftlich werden die Helfer nicht tätig. Sie geben menschliche Zuwendung, hören zu, erfüllen kleine Wünsche und leisten Beistand bei Not und Angst – je nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten.

Die Koordinatorinnen des Dienstes geben nähere Informationen zum Hospizkurs und zu den Hilfsmöglichkeiten. Sie beraten Patienten und Angehörige und vermitteln die ehrenamtlichen Begleiter.

–> Informationen zur Hospizarbeit

Menschen am Lebensende begleiten lernen