Unter dem Motto „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!“ stellt die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung der Wohlfahrts- und Fachverbände Kinderrechte in den Mittelpunkt. „In der aktuellen Corona-Krise ist dieses Motto aktueller denn je“, wissen auch die Schuldnerberater der Meißner Caritas.

Familien sind in Zeiten, in denen ihre Kinder nicht in Kita oder Schule könnten, besonders gefordert. Lange Zeit konnten Spielplätze nicht genutzt werden. Eine Situation die Familien besonders fordert und die viele Familien diese Situation bisher gemeistert hätten. Ihnen gilt dafür höchster Respekt.

Besonders hart trifft es aber dann Familien, wenn weitere besondere Probleme ihr Leben belasten. „Überschuldung ist eine besonders belastende Situation, die schon ohne die Einschränkungen durch Covid 19 herausfordernd ist“, sagt Sandro Vogt von der Schuldnerberatung des Caritasverbandes in Meißen, „Kinder leiden in der jetzigen Situation doppelt“, so Vogt weiter.

Kinder können es nicht einordnen, wenn ihre Eltern viel öfter gereizt sind, weil nicht genug Geld da ist. Sie sind Zeugen bei den häufigen Streitigkeiten und fragen sich nicht selten, ob sie selbst schuld daran sind. Und Geld für ihre Bedürfnisse ist meistens nicht da. Für Alleinerziehende ist die Situation oft noch schwieriger zu bewältigen.

Die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung vom 25. bis 29. Mai macht in diesem Jahr besonders auf die Situation von Kindern in überschuldeten Haushalten aufmerksam. Die Wohlfahrtsverbände fordern bessere Lebensbedingungen für diese Kinder.

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Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!