Elf Jahre nach Einführung von Pfändungsschutzkonten treten zum 1. Dezember umfangreiche Änderungen der Zivilprozessordnung in Kraft. Der automatische Grundfreibetrag wird aufgerundet und dann auf 1.260 EUR festgesetzt. Unverändert bleibt die Möglichkeit, den vor der Pfändung geschützten Betrag mittels einer Bescheinigung so zu erhöhen, dass der Unterhalt von Angehörigen gesichert ist. Neu ist, dass anerkannte Schuldnerberatungsstellen nun auch Nachzahlungen als Freibetrag bescheinigen dürfen, je nach Höhe und Art des Einkommens. Gesetzlich geregelt ist ab Dezember auch die Gültigkeitsdauer unbefristeter P-Konto-Bescheinigungen. Über diese und weitere Änderungen informieren die Fachkräfte der Schuldnerberatung. Sie haben sich zu den Neuregelungen entsprechend fortgebildet.

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Schuldnerberatung berät über Neuerungen beim P-Konto