Die Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienste des Caritasverbandes Meißen stellen in Veranstaltungen ihre Arbeit vor und informieren über die Vorbereitungskurse für neue Ehrenamtlich:
am 24. Juni um 16 Uhr in der Sozialtherapeutischen Wohnstätte der Diakonie in der Bobersbergstraße 24a in Großenhain,
am 1. Juli um 17.30 Uhr im Familienzentrum in Altkötzschenbroda 20 in Radebeul,
am 22. Juli um 16 Uhr in den Räumen des Caritasverbandes in Lessingstraße 9 in Riesa,
am 28. Juli, 17 Uhr im Caritashaus in der Ludwig-Richter-Straße 1 in Meißen.
Eingeladen sind alle, die sich in der Hospizarbeit engagieren oder mehr über die Begleitung Schwerstkranker erfahren möchten.
Die neuen Kurse beginnen dann im September in Meißen und Riesa und sollen das bestehende Netz an ehrenamtlichen Hospizbegleitern in der Region ergänzen. Interessante Erfahrungen, Aufgaben und Begegnungen während der Einsätze oder bei den regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen erwarten die neuen Mitarbeitenden im Hospizdienst.
Nähere Informationen zum Kurs oder zu Begleitungsmöglichkeiten erhalten gibt der Caritasverband unter Tel. 03521 40675120 oder www.caritas-meissen.de.
Der Caritasverband für das Dekanat Meißen e. V. sucht Frauen und Männer, welche sich für das Leben von Menschen interessieren, die auf den Tod zugehen. Die Ausbildung zum Hospizbegleiter hilft, sich an die Grenzfragen menschlicher Existenz heranzutasten. Im Verlauf von 13 Seminarabenden und drei Samstagen werden die Teilnehmenden von September 2025 bis März 2026 für ihre Einsätze bei Sterbenden und deren Angehörigen geschult. In einer geschützten Gruppe widmen sie sich Themen wie den Bedürfnissen Sterbender, der Kommunikation mit Kranken, den Hilfen für Trauernde und den eigenen biografischen Erfahrungen.
Der Hospiz- und Palliativberatungsdienst ermöglicht ein Leben in Würde - bis zuletzt. Gerade bei schwerer Krankheit am Lebensende setzt die Begleitung durch die ausgebildeten Hospizbegleiterinnen an. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen. Kostenfrei betreuen sie schwerstkranke und sterbende Personen in ihrer vertrauten Umgebung. Pflegerisch oder hauswirtschaftlich werden sie nicht tätig, vielmehr geben sie menschliche Zuwendung, hören zu, erfüllen kleine Wünsche und leisten Beistand bei Not und Angst - je nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten.
Die Koordinatorinnen des Dienstes geben nähere Informationen zum Hospizkurs und zu den Hilfsmöglichkeiten. Sie beraten Patienten und Angehörige und vermitteln die Ehrenamtlichen.