Geschichte des Kinderhauses St. Martin
Das Christliche Kinderhaus öffnete am 1. September 1992 als ökumenischer Kindergarten in Trägerschaft der katholischen Pfarrgemeinde mit 18 Kindern im Alter von 2 bis 7 Jahren und zwei Erzieherinnen in der Mitte der Stadt Coswig seine Pforten.
Der Gedanke zu diesem Kindergarten entstand in der politischen Wendezeit 1989 am "Runden Tisch". Christen aus der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchgemeinde von Coswig wünschten sich eine Alternativeinrichtung zu den bereits in Coswig bestehenden Kindereinrichtungen in Trägerschaft der Kommune. Sie gründeten einen Kindergartenausschuss und erarbeiteten eine Konzeption.
Im September 1992 wurde die Arbeit mit wenigen Kindern in einer Gruppe begonnen. Schnell stieg die Zahl der Kinder, die ursprünglich gemieteten Räume wurden zu eng und schon im Jahr 1998 konnte das Christliche Kinderhaus St. Martin am heutigen Standort eröffnen.
Bei der Namensfindung wurde an alte Traditionen der katholischen und evangelischen Christen von Coswig angeknüpft. Schon zu DDR-Zeiten wurde das St. Martinsfest gemeinsam gefeiert. Grund genug, um auch mit dem Kinderhaus der Ökumene Ausdruck zu verleihen. Als Patronatsfest gehört das St. Martinsfest zum festen Bestandteil des Jahreslaufes.
Zum 1. Januar 2010 übernahm der Caritasverband für das Dekanat Meißen e.V. die Trägerschaft des Kinderhauses.
Um dem weiter steigenden Bedarf an Kita-Plätzen in der Stadt Coswig gerecht zu werden, wurde das Christliche Kinderhaus St. Martin in den Jahren 2018 und 2019 erweitert. In diesem Zusammenhang wurde es grundlegend saniert.